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FAQ

Sie sind auf der Suche nach Antworten? Nützen Sie unsere FAQ-Liste. Sollte die passende Information nicht dabei sein, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail mit Ihrer Frage.

1. Welche Aufgaben hat die MVG und warum wurde sie gegründet?

Die Monopolverwaltung wurde gegründet um den Verkauf von sensiblen Genussmitteln auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen und sicherzugehen, dass die Verantwortung des Staates gegenüber Minderährigen gewährleistet wird.

2. Darf ich als TFG-Inhaber*in auch auf Urlaub gehen und in dieser Zeit schließen?

Ja, auch Ihnen stehen 5 Wochen Urlaub pro Jahr zu. Bitte vergessen Sie allerdings nicht, Ihre jeweilige Monopolstelle darüber zu informieren und ein gut sichtbares Info-Schild für Ihre Kund*innen aufzuhängen.

3. Wer hilft mir, falls ich längere Zeit durch Erkrankung ausfalle?

Sie können um eine Betriebsunterstützung bei der WKO anfragen. Aushilfen sind pro Jahr 19 Tage steuerfrei.

4. Ist eine Standortverlegung möglich?

Grundsätzlich gilt, dass jede*r das Recht hat, um Verlegung anzusuchen. Die Monopolverwaltung hat zu prüfen, ob der Gebietsschutz gewahrt bleibt und die nächstgelegenen Trafiken keine unzumutbare Schmälerung ihrer Umsätze zu befürchten haben. 

1. Warum sind die NIK-Pouches noch nicht durch das Monopolgesetz geregelt?

In den letzten Monaten wurde mit Hochdruck an einer gesetzlichen Regelung gearbeitet. Der daraus entstandene Gesetzesentwurf wurde zur Begutachtung ins Parlament weitergereicht und nun heißt es abwarten, bis es zugelassen wird.

2. Warum schafft es das Monopol nicht, Hanf als Artikel für die Trafiken einzuführen, aber die TVS dürfen machen, was sie wollen?

Es obliegt nicht der MVG etwas einzuführen, die Anträge dazu müssen von anderen Stellen gestellt werden. Die MVG begleitet und unterstützt natürlich die Anliegen des Gremiums und der Großhändler. Eine Freigabe für neue Warengruppen kann jedoch nur das Ministerium geben.  

1. Darf ich in meinem Zigarettenautomaten auch Getränke und Süßwaren verkaufen?

Seit 1.1.2017 ist es grundsätzlich erlaubt, in Tabakwarenautomaten auch Nebenartikel in die Schachtbelegung aufzunehmen, wobei die überwiegende Anzahl der Schächte für Tabakwaren verwendet werden muss.

Da es laut Nebenartikelkatalog für Süßwaren und Getränke Verkaufsbeschränkungen (Verkauf nur in einer Verkaufsbox mit definiertem Präsentationsvolumen bzw. nur in einem Kühlgerät zulässig) gibt, dürfen Süßwaren und Getränke im Tabakwarenautomaten nicht verkauft werden.

2. Was ist beim Betrieb von Zigarettenautomaten zu beachten?

Trafikant*innen können an der Außenseite ihrer Trafik ohne Genehmigung der MVG einen oder mehrere Tabakwarenautomaten (TWA) betreiben. Dabei ist auf die Einholung von Genehmigungen des Vermieters und der Gemeinde (z. B. in Wien) zu achten, wenn die TWA in den öffentlichen Raum ragen.

Mit Genehmigung der MVG können dislozierte TWA im Einzugsbereich der Trafik betrieben werden.

An beiden Arten von TWA ist (nach dem TNRSG) Tabakwerbung möglich, da auch die dislozierten TWA als eigene Standorte zu gelten haben.

3. Welche Regeln gelten beim Betrieb von Tabakwarenautomaten für die Bestückung bzw. Widmung von Schächten bzw. Auswahltasten?

Die Frage der Bestückung und der Widmung von Schächten bzw. Auswahltasten hat neben der wirtschaftlichen Bedeutung (Umsatz- und Gewinnerzielung) für den Trafikanten selbst auch eine gewisse Bedeutung für die Marketingmaßnahmen der Lieferanten.
Deshalb sind Trafikant*innen als TWA- Betreiber*innen immer wieder bereit, Lieferant*innen die Platzierung ihrer Produkte zu gestatten, wobei im Gegenzug wirtschaftliche Gegenleistungen üblich sind. Dies auch, um geringere Umsätze auszugleichen, die mit weniger gängigen Marken oder Nebenartikeln im Vergleich zu Top-Marken im jeweiligen TWA erzielt werden können.

Als Basisbestimmungen des TabMG gelten die §§ 36 Abs. 1 und Abs. 8.

Demnach haben die Trafikant*innen sowohl in der Trafik als auch beim Bereitstellen und Betreiben von TWA auf ein ausgewogenes und den jeweiligen Erfordernissen der Nahversorgung entsprechendes Angebot an verschiedenen Tabakwaren zu achten. Daneben besteht die Möglichkeit, zulässige Nebenartikel über diese Tabakwarenautomaten zu verkaufen.

Die im folgenden angeführten Regeln gehen von der Anzahl der für den Konsumenten zur Verfügung stehenden Wahltasten aus. Dies unabhängig davon, ob im Hintergrund mehrere Schächte von derselben Taste aus angewählt werden oder ob in den neuen großen Warenautomaten durch große Einzelgebinde (z.B. Stangen- oder Dosenware) eine Sorte mehrere Schächte in Anspruch nimmt.
Weiters wird klargestellt, dass die angeführten Regeln für jeden einzelnen TWA gelten und bei jedem Gerät für sich einzuhalten sind.

T a b a k f a c h g e s c h ä f t e müssen die Mehrzahl der angebotenen Wahltasten für Tabakerzeugnisse widmen. Mit den verbleibenden Wahltasten können auch Nebenartikel angeboten werden, sofern deren Verkauf in TWA zulässig ist.

Für die zum Verkauf von Tabakerzeugnissen gewidmeten Wahltasten gilt, dass Trafikant*innen über die Bestückung von mindestens 50 % dieser Wahltasten frei entscheiden können müssen.

T a b a k v e r k a u f s s t e l l e n können die Anzahl der für Tabakerzeugnisse gewidmeten Wahltasten frei wählen und somit auch überwiegend Nichttabakwaren anbieten.

Für die zum Verkauf von Tabakerzeugnissen gewidmeten Wahltasten gilt aber auch bei Tabakverkaufsstellen, dass Trafikant*innen über die Bestückung von mindestens 50 % dieser Wahltasten frei entscheiden können müssen.

Diese Festlegung wurde auch dem Bundesgremium der Tabaktrafikant*innen zur Kenntnis gebracht und von diesem befürwortend zur Kenntnis genommen.

Wir ersuchen Sie daher, diese Grundsätze beim Abschluss von Miet- oder Leasingverträgen, mit denen auch Vereinbarungen über die Widmung von Auswahltasten bzw. Schächten einhergehen, zu beachten, da die Nichteinhaltung monopolrechtliche Konsequenzen für die Trafikant*innen haben kann.

4. Wie wirken sich diese Regeln für die Bestückung von Tabakwarenautomaten in der Praxis aus?

Zur Verdeutlichung hier einige Beispiele über mögliche Konstellationen:

T a b a k f a c h g e s c h ä f t e:

Klassischer TWA mit z.B. 20 Schächten und 20 Auswahlknöpfen:
10 Schächte frei, maximal 10 Schächte vorbelegt, keine Nichttabakwaren.

Klassischer TWA mit z.B. 25 Schächten und 25 Auswahlknöpfen:
13 Schächte frei, maximal 12 Schächte vorbelegt, keine Nichttabakwaren.

Klassischer TWA mit z.B. 25 Schächten und 25 Auswahlknöpfen:
5 Schächte Nichttabakwaren, 10 Tabakschächte frei, maximal 10 Tabakschächte vorbelegt

Großer Spiralautomat, 68 Auswahlknöpfe:
20 Auswahlknöpfe für Nichttabakwaren gewidmet, 48 Auswahlknöpfe für Tabakerzeugnisse gewidmet. Von diesen dürfen maximal 24 vorbelegt sein. Über 24 muss der TT selbst entscheiden können.

Großer Spiralautomat, 68 Auswahlknöpfe:
33 Auswahlknöpfe für Nichttabakwaren gewidmet, 35 Auswahlknöpfe (Mehrheit) müssen für Tabakerzeugnisse gewidmet sein. Von diesen dürfen maximal 17 vorbelegt sein. Über 18 muss der TT selbst entscheiden können.


Tabakverkaufsstellen:

Großer Spiralautomat, 68 Auswahlknöpfe:
50 Auswahlknöpfe für Nichttabakwaren gewidmet, 18 Auswahlknöpfe für Tabakerzeugnisse gewidmet. Von diesen dürfen maximal 9 vorbelegt sein. Über 9 muss der TT selbst entscheiden können.

5. Ich könnte in einer Firma einen Automaten aufhängen. Brauche ich da überhaupt eine Bewilligung, weil dort ja nur Private hinkommen.

Ja, Sie benötigen eine Bewilligung der Monopolverwaltung, da Sie außerhalb ihres Geschäftes verkaufen.

6. Wie kann ich wissen, ob es sich lohnt, einen Antrag für einen dislozierten TWA zu stellen?

Grundsätzlich ist der Gebietsschutz zu beachten, weshalb der Automatenstandort im Einzugsgebiet liegen soll. Weiters ist es sinnvoll, eine Bestätigung des Eigentümers der Liegenschaft einzuholen, dass dort ein Automat betrieben werden dürfte. Danach wird die Monopolverwaltung den Antrag prüfen.

1. Fallen Produkte, die zwar kein Nikotin enthalten, aber aufgrund ihres Erscheinungsbildes oder ihrer Funktion einem Tabakprodukt ähneln, wie zum Beispiel Liquids (mit oder ohne Nikotin) unter die Bestimmung des Jugendschutzes?

Ja, aufgrund der Bestimmungen der Standesregeln für Trafikant*innen dürfen auch diese Produkte nicht an unter 18-Jährige verkauft werden.

2. Genügt bei der Kontrolle des Alters eines Jugendlichen, der Zigaretten kaufen möchte, dass ich nach dessen Alter frage oder muss ich einen Ausweis verlangen?

Nein, es muss ein Ausweis verlangt werden. Dieser ist im Original vorzulegen und nicht als Foto oder Kopie.

3. Ab welchem Alter darf man in Österreich Zigaretten kaufen?

In Österreich darf man ab 18 Jahren (Mindestalter) Zigaretten kaufen. Die Trafiken sind dazu angehalten, einen Ausweis zu verlangen, um das Alter zu überprüfen. 
Nicht nur in den Trafiken muss die Einhaltung des Jugendschutzes durch eine lückenlose Ausweiskontrolle gewährleistet sein. Auch die Zigarettenautomaten müssen den Jugendschutzbestimmungen vom 1.1.2019 entsprechen. 

4. Welche Ausweise sind für den Nachweis des Alters gültig?

Einige Bundesländer haben in ihren Jugendschutzgesetzen definiert, was als „Ausweis“ und damit als Nachweis der Alterslegitimation gilt.
Dies sind z. B.:
• Reisepass
• Personalausweis
• Führerschein

Neben den allgemeinen behördlich ausgestellten Lichtbildausweisen und der in gesamt Österreich gültigen edu.card (=österreichischer Schülerausweis) gibt es in fast allen Bundesländern (außer Wien und Tirol) eigene Schülerausweise, die als legitimierter Altersnachweis anerkannt sind. 


Schülerausweise in Österreich:


• In allen Bundesländern: edu.card 
• Burgenland: BSpecial-Card
• Niederösterreich: 1424 Jugendkarte NÖ
• Oberösterreich: 4youCard
• Salzburg: S-Pass
• Steiermark: checkit.card 
• Kärnten: Jugend:karte
• Vorarlberg: aha card

5. Darf ich überhaupt einen Ausweis verlangen?

Ja! Die Trafikant*innen (und auch ihre Mitarbeiter*innen) tragen im Sinne des jeweiligen Jugendschutzgesetzes die Verantwortung, dass in ihrer Trafik keine Tabakwaren an unter 18-jährige Jugendliche verkauft werden. Dies bedeutet, dass es nicht nur die Pflicht der Trafikannt*innen ist einen Ausweis zu verlangen, sondern berechtigt Sie auch gleichzeitig im Zweifelsfall einen Altersnachweis (in Form eines staatlich anerkannten Ausweises) zu verlangen!

ACHTUNG: Solange ein derartiger Altersnachweis nicht erbracht werden kann, gilt die Vermutung, dass das erforderliche Mindestalter nicht vorliegt.

1. Darf ich in meiner Trafik Bitcoins verkaufen und dafür auch SB-Automaten verwenden?

Sie dürfen Bitcoin-Bons in Ihrer Trafik verkaufen. Überdies ist es zulässig, Bitcoin-Bons auch im Tabakwarenautomaten anzubieten. Zu beachten ist hierbei, dass mehr als die Hälfte der Schächte des Automaten mit Tabakwaren belegt sein muss. Ein eigener Bitcoin-Selbstbedienungsautomat ist ebenso wenig erlaubt, wie die Annahme von Bitcoins in der Trafik als Zahlungsmittel.

2. Warum werden Feuerzeug-Zugaben nicht kontrolliert?

Es werden regelmäßig von der MVG Kontrollen durchgeführt und bei Verstoß auch Geldstrafen verhängt.

3. Soll es in Zukunft zu einer Ausdehnung des Nebenartikelkataloges kommen?

Nebenartikel dienen zur Abrundung und Ergänzung des Sortiments, wobei der Nebenartikelkatalog unter Berücksichtigung des Tabakfachgeschäftscharakters festgelegt wurde und ständig überarbeitet wird. Der Trend geht – dort wo es sinnvoll ist – in Richtung leichte Ausdehnung.

4. Darf ich meinen Kunden zu Weihnachten z. B. ein teures Feuerzeug als Serviceleistung ohne Verrechnung in Geschenkpapier einpacken?

Das Verpacken von Feuerzeugen ist erlaubt und ist ein sehr nettes Service für Ihre Kundinnen und Kunden.

5. Dürfen Tabakfachgeschäftsbetreiber*innen einen Tombola-Preis an einen Verein spenden?

Inhaber*innen eines Tabakfachgeschäftes dürfen keinen Tombola-Preis aus dem Geschäft spenden. Als private Person können Sie selbstverständlich einen Preis an einen Verein spenden. Es darf in diesem Zusammenhang aber keine Werbung für die Tabaktrafik gemacht werden

6. Darf ich in meinem Tabakfachgeschäft Briefbeschwerer verkaufen?

Ein Briefbeschwerer ist erlaubt, da es sich um einen zulässigen Nebenartikel handelt

7. Können für die Anwendung im Auto auch andere Lufterfrischer als Wunderbäume in Tabakfachgeschäften verkauft werden?

Ja, auch andere Arten von Lufterfrischer für Autos sind im Nebenartikelkatalog erlaubt.

8. Von tobaccoland wurde für den Verkauf von Autobahnvignetten empfohlen, den Kund*innen beim Erwerb von mehreren Vignetten einen Espresso oder Naschereien anzubieten. Ist das monopolrechtlich in Ordnung?

Nach der letzten Novelle des TabMg ist es auch für Tabakfachgeschäfte zulässig, den Kund*innen beim Kauf von Nebenartikeln Vorteile, wie zum Beispiel kleine Beigaben, zu gewähren.
Diese dürfen aber keinesfalls Rauchrequisiten wie etwa Feuerzeuge sein und können wegen des Tabakfachgeschäftscharakters nur aus im Tabakfachgeschäft zulässigen Produkten bestehen.
Außerdem empfehlen wir, angesichts der bei Vignetten geltenden Provision, die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit genau zu prüfen.

9. Darf ich meinen Kund*innen Tragetaschen mitgeben? Oder ihnen gratis Gasfüllungen für Ihr Feuerzeug anbieten? Wie verhält es sich mit Briefchenzünder?

Tragetaschen sind erlaubt, da es Behältnisse zur Verbringung der gekauften Ware sind.
Briefchenzünder und Gasfüllungen sind nicht erlaubt, da sie Bestandteile der Rauchrequisite sind, welche Tabakfachgeschäfte lt. §36 Abs. 13 TabMG nie unentgeltlich abgeben dürfen.

10. Darf ich in meiner Trafik kleine Blechschilder mit humorvollen Sprüchen verkaufen?

Ja, es ist zulässig, kleine Blechschilder als Plaketten in Tabakfachgeschäften zu verkaufen.

11. Es gibt jetzt Zahnstocher mit Nikotin. Dürfen diese in Tabakfachgeschäften verkauft werden?

Ja, Zahnstocher sind erlaubt. Sie sind im Nebenartikelkatalog unter Galanteriewaren zu finden.

12. Darf ich in meinem Tabakfachgeschäft Getränke auch in zwei Kühlschränken anbieten?

Ja, wenn der Tabakfachgeschäftscharakter gewahrt ist und das Gesamtvolumen beider Kühlgeräte zusammen 0,3 m³ (gemessen am Außenmaß der Kühlgeräte) nicht überschreitet.

13. Der Nebenartikelkatalog definiert ja seit 01.09.2018 "Coffee to go". Der Automat muss laut Definition innerhalb des Trafiklokals sein. Darf denn die Bedienung von außen stattfinden um eine 7 Tage / 24 Stunden Versorgung zu ermöglichen? Wie bei Tabakwarenautomaten?

Nicht nur der Automat muss in der Trafik sein, sondern auch die Kaffee-Zubereitung muss innerhalb des Trafiklokals erfolgen.
Eine „24-Stunden“ Versorgung durch Kaffee-Automaten – analog zu Tabakwarenautomaten – ist nicht vorgesehen!

14. Darf an oder in meiner Trafik ein Bankomat (Geldausgabeautomat) montiert werden?

Ja, es besteht die Möglichkeit, dass an der Außenseite oder auch in Ihrem Geschäft ein Geldautomat (Bankomat) aufgestellt wird. Damit soll ein Beitrag zur verbesserten Nahversorgung durch die Bereitstellung von Bargeld erreicht werden.

Folgende Bedingungen müssen aber erfüllt werden:

1.) Die Zurverfügungstellung der dafür erforderlichen Flächen durch den Trafikanten hat entgeltlich (fixe Miete oder Provision) zu erfolgen.
2.) Der Geldautomatenbetreiber hat den Einbau und allfälligen Rückbau auf seine Kosten durchzuführen.
3.) Der Tabakfachgeschäftscharakter darf durch den Geldautomaten nicht beeinträchtigt werden. Bei der Beurteilung des äußeren Erscheinungsbildes als Tabakfachgeschäft kann der Geldautomat außer Betracht bleiben.
4.) Der Tabakfachgeschäftsinhaber erteilt dem Geldautomatenbetreiber die Ermächtigung, die Monopolverwaltung über die Anbringung des Gerätes in bzw. an der Trafik zu informieren.
5.) Der Geldautomatenbetreiber hat sich im Vertrag mit dem Trafikanten zu verpflichten, den Trafikanten schad- und klaglos zu halten für allfällige Schäden, die diesem oder Dritten als Folge von Gewalteinwirkung auf Geldautomaten erwachsen.

15. Darf ich einfache Finanzdienstleistungen in meinem Tabakfachgeschäft anbieten?

Ja, einfache Finanzdienstleistungen sind gemäß Nebenartikelkatalog erlaubt.

16. Darf ich in meinem Tabakfachgeschäft Powerbanks vermieten?

Ja, das dürfen Sie. Durch die Zulassung von Batterien sind auch der Verkauf und die Vermittlung bzw. Vermietung von wiederaufladbaren Batterien (Akkus) und Powerbanks umfasst.

1. Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Beim Solidaritäts- und Strukturfonds gibt es derzeit 4 verschiedene Fördermöglichkeiten:

  • Strukturprämie
  • Überbrückungshilfen
  • Erstbevorratung
  • Dauerdienstverhältnis mit Menschen mit Behinderungen

2. Wann wird mein Antrag bearbeitet?

Die Anträge, die beim Solidaritäts- und Strukturfonds eingehen, werden für ganz Österreich zusammengefasst und einmal im Monat bearbeitet. Bei Anträgen, die zuerst im Beirat behandelt werden müssen, kann die Bearbeitung etwas länger dauern.

3. Wann erfolgt die Auszahlung?

Die Auszahlung der Förderanträge erfolgt einmal im Monat. Sollte ein Antrag zuerst im Beirat behandelt werden müssen, kann dieser erst nach der nächsten Beiratssitzung ausbezahlt werden. 

4. Bekomme ich ein Informationsschreiben?

Zeitgleich mit der Überweisung wird ein Schreiben an die Trafikant*innen per Mail ausgeschickt.

5. Habe ich Anspruch auf eine Überbrückungshilfe?

Einen Anspruch auf Überbrückungshilfe haben Sie, wenn Ihr Umsatzrückgang höher als 10% (Jahresumsatz vom Kalenderjahr) ist und Ihre Umsätze unter dem Bundesdurchschnitt liegen.

Aber Achtung: Wurde über die Tabaktrafik ein Insolvenzverfahren eröffnet oder steht ein solches unmittelbar bevor, darf keine Überbrückungshilfe geleistet werden.  Die Überbrückungshilfe ist keine Corona-Hilfe! Nur Trafikant*innen, bei denen ein Antrag auf Fixkostenzuschuss aus dem Corona-Hilfsfonds abgelehnt wurde, können einen Antrag auf Überbrückungshilfe aus dem SOFO stellen, außer die Umsatzrückgänge sind auf andere Ursachen, wie eine große Baustelle vor der Trafik zurückzuführen. In diesem Fall benötigen wir für die Bearbeitung eine Dokumentation mit Fotos etc. 
Im Antrag wird abgefragt ob ein Anspruch auf Fixkostenzuschuss besteht.

6. Was ist der Vorschuss auf Überbrückungshilfe?

Damit die Hilfe rascher erfolgen kann, kann ein Vorschuss auf die UEH bereits während des laufenden Geschäftsjahres beantragt werden. Geleistete Vorauszahlungen werden in diesem Fall im Zuge einer Jahresdurchrechnung im Folgejahr evaluiert und im Falle einer Überzahlung rückgefordert oder bei kumulierten höheren Verlusten nachgezahlt. Dies gilt insbesondere für situationsbedingte temporäre Umsatzrückgänge wie z.B. Baustelle vor dem Geschäft oder Verlegung der Trafik in ein Ausweichquartier

7. Wie hoch ist der Bundesdurchschnitt?

Der Bundesdurchschnitt wird immer für ein ganzes Kalenderjahr berechnet. Die genauen Zahlen für das abgelaufene Kalenderjahr sind ca. Ende Jänner / Anfang Februar verfügbar, da hier abgewartet werden muss bis alle Umsätze ins System eingespielt sind.

Höhe für 2020: EUR 1.176.695,-
Höhe für 2021: EUR 1.220.372,-

8. Welche Unterlagen muss ich einreichen?

In jedem Fall ist der ausgefüllte und eigehändig unterschriebene Antrag einzureichen. Auf den jeweiligen Antragsformularen finden Sie die Unterlagen aufgelistet, die zusätzlich abzugeben sind. 

9. Wie oft finden die Beiratssitzungen statt?

Die Beiratssitzungen finden viermal jährlich zu festgelegten Terminen statt.

 

 

 

1. Was soll ich tun, wenn die mir zurayonierte Tankstelle nicht bei mir einkauft?

Wenn Sie denken, die Ihnen zurayonierte Tankstelle kauft nicht bei Ihnen ein, melden Sie dies bitte Ihrer zuständigen Monopolstelle. Im Rahmen von Track & Trace ist es uns möglich, nachzuvollziehen, wo die Zigaretten gekauft wurden.

2. Warum wurde die neue Tankstelle meinem Trafiknachbarn und nicht mir zurayoniert?

Wenn eine Tankstelle eröffnet wird, wird von der Monopolverwaltung genau geprüft, welcher Trafik diese Tankstelle zurayoniert wird. In der Regel wird das nächstgelegene Tabakfachgeschäft genommen, das noch keine Tankstelle hat. In besonderes berücksichtigswerten Fällen kann von diesem Grundsatz abgegangen werden.

3. Warum darf ich meiner zugeteilten Tankstelle nicht die Zigaretten hinbringen, wenn ich sowieso dort vorbeifahre oder selbst tanken hinfahre?

Im Tabakmonopolgesetz ist festgelegt, dass Sie nur im Geschäft verkaufen dürfen. Somit ist eine Zustellung ausnahmslos nicht möglich.

4. Darf ich an der mir ehemals zurayonierten Tankstelle (nunmehr Automatenstation) einen dislozierten Automaten betreiben?

Ja, Sie dürfen an diesem Standort in den meisten Fällen einen Automaten betreiben. Dies ist aber auf jeden Fall im Vorfeld mit dem Betreiber der Automatentankstelle und der Monopolverwaltung abzustimmen.

5. Meine Tankstelle wurde auf Selbstbedienung SB umgestellt. Bekomme ich eine neue Tankstelle zurayoniert?

Wenn Ihre zurayonierte Tankstelle auf Selbstbedienung umgestellt wurde, gibt es vielleicht die Möglichkeit, dass Sie einen dislozierten Automaten aufstellen. Ob Sie eine neue Tankstelle zugeordnet bekommen, hängt vom jeweiligen Standort ab. Jeder Fall wird im einzelnen geprüft.

6. Warum bekomme ich keine Tankstelle zurayoniert?

Wo es die Möglichkeit einer Tankstellenzurayonierung gibt, prüfen wir immer alle Optionen. Leider gibt es oft zu wenig Tankstellen und daher kann nicht jeder Trafik eine Tankstelle zurayoniert werden.

1. In welcher Zeit werden Codes zur Verfügung gestellt?

Codes werden in der Regel innerhalb von 4 Stunden produziert. Nach ca. 24 Stunden ab Bestellung, werden die Codes zugestellt. Innerhalb dieser 24 Stunden kann die Bestellung storniert werden, ohne dass Kosten verrechnet werden.

Es gibt auch die Möglichkeit von "Dringenden Bestellungen":

Diese Codes werden ebenfalls innerhalb von 4 Stunden produziert und sofort danach zugestellt. Diese Codes können nicht storniert werden und werden jedenfalls in Rechnung gestellt.

2. Steht ein Testsystem zur Verfügung?

Wir benötigen vom jeweiligen Partner eine E-Mail Adresse jener Person, welche Zugriff auf einen Shared Folder erhält. Dort befinden sich alle weiteren Informationen. Hierzu nehmen Sie bitte mit uns Kontakt via E-Mail auf.

Die Applikation "Postman", welche eine API simuliert, kann ab sofort verwendet werden. Die URL unserer Testumgebung lautet: https://txm.portal.at/track-and-trace-tobacco-issuer-t/api/public/orders/ 

3. Steht das Produktionssystem zur Verfügung?

Das Produktionssystem ist seit 20.05.2019 live. Die URL lautet: : https://txm.portal.at/track-and-trace-tobacco-issuer/api/public/orders/. Die maximale Bestellmenge je Bestellung beträgt 10 Millionen individuelle Erkennungsmerkmale (upUIs).

4. Wie erfolgt die Rechnungslegung?

Die Rechnung wird monatlich als Sammelrechnung entweder an den EO, der die Codes bestellt hat, oder falls dies bei der Registrierung gewünscht wurde, an einen anderen EO (z.B.: Mutterkonzern), ausgestellt. Die Zustellung erfolgt entweder als strukturierte elektronische Rechnung oder mittels E-Mail als PDF Dokument.

5. Wie kann die Ausgabestelle im Fall von Fragen erreicht werden?

Die Ausgabestelle (MVG) können Sie via E-Mail unter T_T(at)mvg.at erreichen.

Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an das Bundesrechenzentrum: Post.Track-Trace-Tabakwaren(at)brz.gv.at.

6. Darf ein Nachfolger einer Trafik ausgelieferte Tabakwaren (Zigaretten und Zigarettentabake die derzeit von Track&Trace betroffen sind) vom Vorgänger übernehmen?

Die Übernahme des Bestandes der ausscheidenden Trafikant*innen ist aus Track&Trace-Sicht in Ordnung.

Für die Meldung innerhalb des Track&Trace-Systems ist der erste Verkaufsstandort relevant – dies ist immer die Trafik (Facility) und nicht der Trafikant (Economic Operator). 

Falls Großhändler die Ware des Vorgängers retour nehmen und gutschreiben, und daraufhin an die Nachfolger*in ausliefern und fakturieren, dann müssen bei diesen Warenbewegungen die jeweiligen Codes gescannt und an das Track & Trace-System gemeldet werden.

1. Wie oft findet die Trafikakademie statt?

Die Trafikakademie findet viermal jährlich statt.

2. Warum muss ich die Trafikakademie besuchen um eine Trafik zu eröffnen?

Damit Sie ihr Tabakfachgeschäft rechtlich und fachlich einwandfrei führen können, ist ein Besuch der Trafikakademie für alle Neutrafikant*innen verpflichtend.

3. Was kostet die Trafikakademie?

Der Seminarbeitrag beträgt ca. EUR 3.300,- (für Grundkurs und Aufbaumodul). In diesem Betrag sind Hotelkosten und Verpflegung, ausgenommen Getränke, sowie die Kurskosten enthalten.

4. Können die Kosten für die Trafikakademie gefördert werden?

Förderungen über das AMS sind möglich, bitte wenden Sie sich bei Fragen dazu an Ihre jeweilige AMS-Beratungsstelle.

5. Was passiert, wenn ich die Prüfung nicht beim ersten Anlauf schaffe?

Wenn Sie die Prüfung beim ersten Anlauf nicht positiv bestehen, haben Sie die Möglichkeit ein zweites Mal anzutreten.

6. Wieso muss ich das Praktikum machen?

Um sich Praxiswissen anzueignen und Erfahrungen zu sammeln.

7. Warum bin ich während des Kurses im Hotel untergebracht?

Weil die täglichen Kurseinheiten sehr lange dauern. Zusätzlich wird Ihnen dadurch auch die Möglichkeit gegeben soziale Kontakte zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen.

8. Ist die Gebühr wirklich eine Woche vor Beginn des Kurses zu entrichten?

Der Kursbeitrag ist nach Erhalt der Rechnung eine Woche vor Beginn des Kurses zu bezahlen.

1. Darf ich mich als Trafikant*in auf Facebook, Instragram etc. präsentieren?

Die Teilnahme von Trafikant*innen als Privatperson ist selbstverständlich möglich.

Allerdings darf die Aktivität in den sozialen Medien nicht auf die Erzielung eines direkten oder indirekten Werbeeffektes für die Tabaktrafik gerichtet sein bzw. als Marketinginstrument eingesetzt werden. Dies wäre eine Übertretung des in § 39 TabMG statuierten Werbeverbots, da Trafikant*innen Werbung nur in und am Trafiklokal machen dürfen. Dies ist auch der Grund dafür, dass Trafikant*innen keine eigene Trafik-Homepage betreiben dürfen.

Aktivitäten in den sozialen Medien unter dem Namen einer Trafik wären dieser zuzurechnen und können zu monopolrechtlichen Konsequenzen führen.
Zu beachten ist, dass es auch nicht statthaft ist, wenn Werbung für die Trafik, beispielsweise auf Facebook oder einem anderen sozialen Medium, unter einem anderen Namen oder durch Angehörige von Trafikant*innen betrieben wird.

Darüber hinaus ist auch zu beachten, dass möglicherweise auch Bestimmungen des Tabak- und Nichtraucherschutzgesetzes verletzt werden könnten, für deren Vollziehung allerdings die Bezirksverwaltungsbehörde zuständig ist.

2. Kann ich als Tabakfachgeschäftsinhaber*in Zigarrenverkostungen in meiner Trafik organisieren?

Verkostungen von Tabakwaren und damit auch von Zigarren in Ihrer Trafik sind grundsätzlich möglich. Dies erfolgt in aller Regel durch eine Promotionaktion der Industrie. Ähnlich wie bei den Zigarettenpromotionaktivitäten, bei denen die Industrie durch eigenes Personal ihren Kund*innen Gratiskostproben anbietet, ist dies auch bei Zigarren möglich.

Dies kann man nicht nur während der Geschäftszeiten durchführen. Es besteht die Möglichkeit, nach Geschäftsschluss derartige Veranstaltungen in der eigenen Trafik abzuhalten. Bei dieser Veranstaltung direkt können Zigarren verkostet werden, welche von der Industrie angeboten werden. Allerdings gilt dies nur anlässlich der Neueinführung einer Marke innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nach erstmaligem Inverkehrbringen dieser Marke.

Wenn Sie diese Produkte auch an Ihre Kund*innen verkaufen wollen, müssten Sie um eine befristete Offenhaltegenehmigung für den Zeitraum am Ende der Veranstaltung z.B. von 21.00 -22.00 Uhr ansuchen, in dem Sie dann auch Tabakwaren verkaufen können. Dies ist ausreichend lange vorher bei der Monopolverwaltung zu beantragen.

Zur Frage der Verpflegung ist anzumerken, dass Sie selbst in Ihrer Trafik keine Verpflegung anbieten können. Sehr wohl ist dies aber möglich, wenn dies die teilnehmende Industriefirma übernimmt oder wenn diese auch für das Catering einen Unkostenbeitrag von den Teilnehmern einhebt.

Ihre Kund*innen können Sie im Vorfeld durch Anschlag in der Trafik oder im Wege der direkten persönlichen Ansprache auf diese Veranstaltung aufmerksam machen.