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MM-MonopolMagazin Juni 2020

Rauchbarer CBD-Hanf in Tabaktrafiken


Rauchbarer CBD-Hanf in Tabaktrafiken


Liebe Trafikantinnen und Trafikanten,


ab 8. Juli 2020 dürfen in Ihren Trafiken erstmals gesetzeskonforme, klassifizierte und rauchbare CBD-Hanfprodukte mit einem THC-Gehalt von unter 0,3 Prozent verkauft werden. Die MVG begrüßt diese Entwicklung außerordentlich.


Umsetzung bestehender Gesetze. Schon lange stand das Thema, legale und rauchbare CBD-Hanfprodukte im Fokus. Das österreichische Tabaksteuergesetz sieht zwar die Steuerpflicht für alle rauchbaren Produkte vor, auch wenn sie keinen Tabak enthalten, doch alle bisher beim Bundesministerium für Finanzen eingereichten CBD-Produkte für den Trafik-Verkauf wiesen einen THC Gehalt von über 0,3 % aus.


Das hat sich jetzt geändert. Die Produkte vom Großhändler „Firma Moosmayr Ges.m.b.H.“ wurden für gesetzeskonform klassifiziert und die MVG wurde vom Bundesministerium für Finanzen mit einer Preiskundmachung beauftragt, die am 1. Juli in der Wiener Zeitung mit Wirksamkeit 8. Juli veröffentlicht wird. Die folgenden Produkte (und vorerst nur diese) wurden als „andere Rauchtabake“ klassifiziert und dürfen in Ihrer Trafik zum kundgemachten Preis legal verkauft werden. Die Handelsspanne ergibt sich aus dem Tabakmonopolgesetz. Bestehende Gesetze für sensible Genussmittel werden somit umgesetzt.








Qualitätssicherheit. Durch den Verkauf von legalen rauchbaren CBD-Hanfprodukten in Trafiken wird die – für diese Produkte notwendige – Qualitätssicherheit zum Schutz der Konsumenten garantiert. Die genehmigten Produkte wurden im europäischen Register des BMSGPK (CEG) gemeldet und verfügen über tabaknichtraucherschutzkonforme Warnhinweise. Sie werden als pflanzliche Rauchprodukte eingestuft und unterliegen der behördlichen Kontrolle der AGES.


Jugendschutz. Die Tabakfachgeschäfte sind mit dem Umgang von sensiblen Genussmitteln vertraut. Die Abgabe an Jugendliche unter 18 Jahren ist verboten! Die Trafiken stehen in den nächsten Wochen unter verstärkter Beobachtung durch Medien, Konkurrenzunternehmen (CBD-Shops) und Öffentlichkeit, ob sie sich als verantwortungsvoller Vertriebskanal für hochsensible Genusswaren eignen.


Die MVG wird im Sinne der Qualitätssicherung ab sofort die Jugendschutzkontrollen verstärken. Wir bitten Sie, die Bestimmungen lückenlos einzuhalten, um durch Gesetzesverstöße beim Mindestalter die Produkterweiterung mit CBD-Produkten nicht zu gefährden. Bitte nehmen Sie Ihre Verantwortung im Sinne der Solidarität der Branche ernst und weisen Sie Ihre Mitarbeiter dementsprechend an.


Mag. Hannes Hofer & Ihr MVG-Team